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Fruchtsäure und TCA Peeling

 Fruchtsäure  – TCA Peeling –  Chemische Peelings

In der privaten Hautarztpraxis von Dr. Susanne Steinkraus setzen Frau Dr. Steinkraus und ihre Kollegin Dr. Anna Brandenburg chemische Peelings gerne bei unterschiedlichen Indikationen ein: Hervorragende Ergebnisse lassen sich u.a. bei der Behandlung verschiedener Akneformen, grobporiger Haut und aktinischer Keratosen erreichen. Darüber hinaus können chemische Peelings zur Hautverjüngung, zur Behandlung von Narben und zum Abblassen von Hyperpigmentierungen eingesetzt werden. In Abhängigkeit vom Ausgangsbefund werden Peelingsubstanzen mit unterschiedlicher Eindringtiefe in die Epidermis und Dermis gewählt, so dass sich eine Einteilung in oberflächliche, mitteltiefe und tiefe Peelings ergibt.

Oberflächliche Peelings, die nur an den oberen Schichten der Epidermis, dem Stratum corneum, wirken, reduzieren effektiv unerwünschte Pigmentierungen und verbessern die Hautstruktur, weshalb sie gerne bei feinen Aknenärbchen, postinflammatorischen Hyperpigmentierungen und grobporiger Haut eingesetzt werden. Nach einer Vorbereitung der Haut über 2 Wochen mit niedrigkonzentrierten Fruchtsäure- haltigen Cremes wird die Haut in mehreren Sitzungen mit Fruchtsäuren (alpha- Hydroxysäuren, meist Glykolsäure) in aufsteigender Konzentration und jeweils verlängerter Einwirkzeit behandelt, wodurch sich die Wirkung verstärkt. Nach Erreichen der gewünschten Hautreaktion wird die Säure neutralisiert und die Wirkung somit beendet. Die Haut ist im Anschluss an die Behandlung gerötet und leicht erwärmt, insgesamt sorgt die Behandlung für ein deutlich frischeres Erscheinungsbild. Ausfallzeiten nach der Behandlung entstehen nicht, weshalb das Peeling umgangssprachlich auch gerne „lunchtime peel“ genannt wird.

Da die Haut nach Fruchtsäurebehandlungen lichtempfindlicher ist, eignen sich insbesondere der Herbst und Winter zur Durchführung der Behandlungen in Form einer Kur, die jeweils im Abstand von 2-4 Wochen stattfindet. In der privaten Hautarztpraxis von Dr. Susanne Steinkraus integrieren wir oberflächliche Peelings auch gerne in unsere Hydra Facial Behandlungen, die wir zur intensivierten Ausreinigung der Haut verwenden. Hier benutzen wir neben Glykolsäure auch Salicylsäure. Salicylsäure schuppt die Haut leicht ab, weshalb sie gut zu bei Akne neigender Haut eingesetzt werden kann, die charakteristisch eine follikuläre Hyperkeratose aufweist. Außerdem besitzt Glykolsäure nachgewiesener Weise eine antiinflammatorische Wirksamkeit und reduziert das Risiko postinflammatorischer Hyperpigmentierungen.

Mitteltiefe Peelings, die eine Proteinkoagulation bis ins Stratum papillare bewirken, werden klassischerweise mit Tricloressigsäure (TCA, CCl3, COOH) in einer Konzentration von 35% durchgeführt. TCA Peeling  kommt  vor allem zur Hautverjüngung bei solarer Elastose, Behandlung tiefer Aknenarben (Eispickelnarben) und der flächigen Behandlung aktinischer Keratosen zum Einsatz. Da es zu einer gewollten flächigen Schädigung der Epidermis kommt, sind die Ausfallzeiten im Gegensatz zum Peeling mit niedrigpotenten Glykolsäuren (Fruchtsäurepeeling) länger.